Neurologie & TCM

Traditionelle Chinesische Medizin bei neurologischen Erkrankungen

Wie TCM das Nervensystem stärkt

Viele neurologische Erkrankungen gehen mit funktionellen Störungen einher, die sich nicht allein über bildgebende Diagnostik erklären lassen – sondern auf tieferliegende Ungleichgewichte in Regeneration, Zirkulation und Steuerung hindeuten. Hier setzt die Traditionelle Chinesische Medizin an: mit einer ganzheitlichen Betrachtung von Wurzel (Grundlage) und Ast (Symptom), individuell abgestimmten Therapieansätzen – und überaus wirksam in der Kombination von klassischer Körperakupunktur, Neuroakupunktur (Scalp) und Kräutertherapie.

Polyneuropathien
Ob durch Chemotherapie, Diabetes oder MS ausgelöst: Polyneuropathien erfordern eine systemische Behandlung. In der Praxis kombiniere ich lokale Akupunktur (z. B. an Händen und Füßen) mit Rezepturen zur Blut- und Qi-Nahrung sowie Mikrozirkulationsförderung. Ziel ist die Linderung von Taubheit, Brennen und Schmerz – und langfristig eine Stabilisierung des Nervensystems.

Kopfschmerzen & Migräne
Aus Sicht der TCM ist Schmerz ein Zeichen von Blockade – durch Leber-Qi-Stagnation, Schleim, Blutmangel oder Wind. Entscheidend ist, ob das Muster füllig oder leer ist. Auf dieser Basis erfolgt eine präzise Akupunkturbehandlung, ggf. ergänzt durch Kräuter oder Diätetik – besonders hilfreich bei hormonell bedingter Migräne.

Schädel-Hirn-Trauma (SHT)
Die Nachsorge bei Schädel-Hirn-Trauma erfordert eine differenzierte TCM-Diagnostik: Bei Schwindel etwa liegt der Fokus auf Milz und Nieren, bei Sehstörungen auf Leber und Gallenblase. Mit gezielter Akupunktur und begleitenden Techniken unterstütze ich Regeneration, emotionale Integration und kognitive Stabilisierung.

Was behandelt wird

Multiple Sklerose (MS)
In der TCM fällt MS unter das „Wei-Syndrom“ – ein komplexes Muster aus Leere, innerem Wind, Schleim und Blockade. Je nach Konstitution arbeite ich mit Rezepturen zur Yin-Stärkung, Kräutern zur Schleimumwandlung und Akupunktur zur Regulierung von Bewegung, Erschöpfung und emotionaler Belastung. Studien zeigen vielversprechende Effekte auf Fatigue, Spastik und vegetative Begleitsymptome.

Morbus Parkinson
Die chinesische Medizin versteht Parkinson als ein tiefgreifendes Leere-Fülle-Muster: Mangel an Qi, Blut, Leber- und Nieren-Yin erzeugt inneren Wind. Ziel der Behandlung ist die Wurzelstärkung (Yin, Blut, Essenz) sowie das Ausleiten von Wind. Ich kombiniere klassische Akupunktur mit moderner Scalp-Akupunktur zur Tremorreduktion und Verbesserung der Körperwahrnehmung.

Schlaganfall-Rehabilitation
TCM unterscheidet zwischen Meridianschlaganfall (lokale Lähmung) und Organbeteiligung. Die Behandlung richtet sich nach dem Stadium: Im Akutfall steht die Durchblutung im Fokus, in der Nachsorge die Reaktivierung von Muskelfunktion, Sprache, Kreislauf und Emotionen – mit sanften, präzisen Akupunkturtechniken und ggf. individuell abgestimmter Arzneimitteltherapie.

Mein Ansatz

  • Kombination aus klassischer TCM & Scalp-Akupunktur (nach Tianjun Wang)

  • Individualisierte Rezepturen zur Unterstützung des Nervensystems

  • Erfahrung in der integrativen Begleitung von neurologischen Symptomen bei chronischen und onkologischen Erkrankungen

  • Einfühlsame, strukturierte Begleitung mit Fokus auf Funktion, Lebensqualität und Selbstregulation

Traditionelle Chinesische Medizin bei neurologischen Erkrankungen

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Wenn du unter neurologischen Symptomen leidest und erfahren möchtest, ob und wie Chinesische Medizin dich unterstützen kann, buche gern ein kostenloses Erstgespräch. Gemeinsam klären wir, ob eine Behandlung vor Ort oder online sinnvoll ist.

 

TCM bei Erschöpfung
Berufsverbände – Jasmin Reif BAcC